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Das Kennedy-Attentat: forensische Analyse eines historischen Ereignisses

Obwohl 1963 und 1976 in den USA Untersuchungsausschüsse zum Kennedy-Attentat eingesetzt wurden, misstrauen die meisten Amerikaner noch heute den offiziellen Berichten zum Tod des US-Präsidenten. Zu den kontrovers diskutierten Details zählt die Richtung des Schusses, der beim Opfer zur tödlichen Kopfverletzung führte.
Ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, an dem auch das Institut für Diagnostische und interventionelle Radiologie von Prof. Dr. Thomas Vogl beteiligt war, hat dreidimensionale Computersimulation eingesetzt, um Kennedys Schädelfrakturen mit dem Geschossmantelmaterial und verschiedenen Schussrichtungen abzugleichen. Die Analyse „Computational ballistic analysis oft he cranial shot to John F. Kennedy“ ist im Mai 2022 in der forensischen Fachzeitschrift „Forensic Science International“ erschienen. Die Forschenden simulierten die Projektileinschläge aus vier verschiedenen Richtungen: die in den offiziellen Berichten angegebene Richtung und drei weitere Orte, die oft von Verschwörungstheoretikern genannt werden. Anschließend verglichen sie die Ergebnisse mit den forensischen und fotografischen Beweisen.
Die Simulationen kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Nur das bereits in den offiziellen Kommissionsberichten genannte Schussrichtungsszenario, nämlich dass die tödliche Kugel aus dem sechsten Stock des Texas School Book Depository abgefeuert wurde, deckt sich mit den vorliegenden Beweisen. Die anderen drei möglichen Ursprünge bleiben, was sie sind: Fake News.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Thomas Vogl, thomas.vogl@kgu.de, Tel. 069 - 63017277

John F. Kennedy ein Jahr vor seinem Tod

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