Navigationshilfe

Hauptnavigation

Seiteninhalt

Computertomographie des Herzens

Sehr geehrte Leser, liebe Patienten und Patientinnen,

auf den folgenden Seite möchten wir Sie über die CT des Herzens (Kardio-CT) an unserm Institut informieren.

Die Computertomographie des Herzens ist ein radiologisches Untersuchungsverfahren. Im Computertomograph kreist ein System aus einer Röntgenröhre oder zwei Röntgenröhren und einem Detektorsystem mit 16 - 128-Zeilen spiralförmig um den Oberkörper und es entstehen Schichtaufnahmen des Herzens.

Wann wird ein CT des Herzens durchgeführt?

Was muss ich mitbringen?

Für die Durchführung einer CT des Herzens sollten Sie aktuelle Laborwerte mitbringen, die Angaben über Ihre Nierenfunktion geben:

  • Kreatininwert
  • Glomeruläre Filtrationsrate (GFR)

Diese Werte sollten nicht älter als 7 Tage sein. Die Befunde von Voruntersuchungen (z.B. Belastungs- EKG, Herzkatheter- oder Operationsberichte) sind bei der Auswertung und Beurteilung einer CT des Herzens sehr hilfreich. Wir möchten Sie daher bitten, uns diese Befunde in Kopie mitzubringen.

Wie läuft das Herz-CT ab?

In den meisten Fällen wird ein venöser Gefäßzugang gelegt, wenn bei der Untersuchung Kontrastmittel gespritzt werden soll. Außerdem werden Elektroden für die Ableitung eines Elektrokardiogramms (EKG) auf den Brustkorb geklebt. Das EKG ist nötig, um CT-Bilder des Herzens in guter Qualität zu erstellen.

Während der Untersuchung erhalten die Patienten bestimmte Anweisung, nämlich wann sie den Atem anhalten müssen. Die Bilder sind sonst möglicherweise nicht aussagekräftig.

Das Kontrastmittel löst ein intensives Wärmegefühl aus, das sich wellenartig im Körper ausbreitet. Dies ist allerdings völlig normal, ungefährlich und kein Grund zur Sorge. Manche Patienten verspüren außerdem ein Druck- oder Engegefühl in der Brust.

Die Untersuchung selbst dauert nur wenige Minuten, die Auswertung 20 bis 40 Minuten, denn der Computer muss aus der riesigen Datenmenge erst Bilder errechnen. Meist schließt sich an die Untersuchung ein Gespräch an, in dem Arzt und Patient die Befunde diskutieren.

Mögliche Komplikationen

Die Untersuchung selbst ist abgesehen von der Strahlenbelastung völlig ungefährlich (wie bei jeder Art von Computertomographie).

Wenn Kontrastmittel gegeben wird, kann es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen, die aber in der Regel mit Medikamenten zu beherrschen ist.

 

Dokument-Datum: unknown   Autor: Ahmed Koujan

|  Zurück zum Seitenanfang | Zur Navigationshilfe

Seitenabschlussleiste


Druckversion: 22.05.2012 05:52:00
http://radiologie-uni-frankfurt.de/content/e4864/e27/e6162/e10100/index_ger.html