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Die Lebererkrankung-Diagnostik

Die Symptome einer chronisch entzündlichen Lebererkrankung sind zunächst unspezifisch und können vom Arzt verschiedenen Krankheitsbildern zugeordnet werden.

Zunächst wird der Patient von einem Arzt ( Internist) ausführlich zu Beschwerden, ihrer Art und Dauer sowie Vorerkrankungen gefragt.
Eine Blutuntersuchung ist dann die erste differenzierte Diagnostik. Hier geht es um bestimmte Normwerte, die im Falle von Auffälligkeiten einen ersten Leberentzündungsverdacht nahelegen können.
Um dem weiter auf dem Grund zu gehen, stehen weitere Diagnoseverfahren zur Verfügung.
So wird der Arzt ( Internist) eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchführen, mit der Organe im Bauchraum wie Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Milz betrachtet werden können.
Wird dabei tatsächlich eine Erkrankung der Leber festgestellt, so können zur Sicherung der Diagnose und zur Feststellung des Stadium der Erkrankung der Leber weitere Untersuchungen notwendig sein. Es wird dann

1. eine Computertomographie des Abdomens durchgeführt
2. eine Kernspintomographie der Leber, um das Gewebe der Leber genau zu bestimmen
3. Röntgenaufnahmen des Brustkorbes
4. wenn notwendig, zur absoluten Abklärung, eine Gewebeentnahme (Biopsie)

Erst wenn alle Untersuchungen beendet sind, kann der Arzt die weiteren Behandlungsmaßnahmen, die für den Patienten in Frage kommen, besprechen.

 

Dokument-Datum: 14.06.2007   Autor: Ahmed Koujan

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