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Durchführung einer Radiofrequenz-Ablation

In den meisten Fällen wird von den Radiologen die schonendere perkutane Punktion bevorzugt, d.h. es wird eine Nadel durch die Haut hindurch an die Stelle vorgeschoben an der die Therapie durchgeführt werden soll. Der Vorteil liegt darin, dass bei dieser Art der Annäherung nur selten Komplikationen vorkommen und nur eine lokale Betäubung benötigt wird. Nach Injektion der lokale Betäubung, wird ein kleiner Hautschnitt von etwa 2mm gesetzt, der Patient erhält dabei ein Schlafmittel über einen venösen Zugang. Unter CT-Kontrolle wird die Nadel in die Zielregion vorgebracht und danach erfolgt dann die Radiofrequenzablation; das Erhitzen der Tumorzellen. Bei wiederkehrenden Tumoren, den sogenannten Rezidivtumoren kann die Radiofrequenzablation wiederholt werden.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Behandlungsdauer variiert je nach Anzahl und Lage der Tumoren zwischen 30 Minuten und 1 Stunde.

Wie wird der Behandlungserfolg überprüft?

Es wird eine regelmässige Nachsorge in dreimonatigen Abständen in Form von CT- oder MRT-Untersuchungen durchgeführt um sicher zu gehen, dass das gesamte Tumorgewebe zerstört wurde. Dabei können auch eventuelle neuaufgetretene Tumoren sowie etwaige Komplikationen entdeckt werden.

 

Dokument-Datum: unknown   Autor: Ahmed Koujan

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Druckversion: 22.05.2012 05:18:38
http://radiologie-uni-frankfurt.de/content/e4864/e27/e35/e9228/e9305/index_ger.html