Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Wahl ?
Die Wahl der Behandlung hängt einerseits von der Schwere der Symptomatik ab, andererseits auch von geplanten zukünftigen Schwangerschaften, und nicht zuletzt spielen auch die persönlichen Vorlieben der Patientin und des Arztes eine Rolle.
Medikamente dienen hauptsächlich der Verringerung der Unterleibsschmerzen und der Kontrolle der Regelblutung, ihre Wirksamkeit bei Myomen ist aber eingeschränkt.
Chirurgische Interventionen, bei denen entweder nur das Myom, in schweren Fällen aber auch die gesamte Gebärmutter entfernt werden muß, sind zwar wirkungsvoller, bringen aber auch die Risiken einer Operation mit sich, es werden Narkosemittel verabreicht, es muß mit einem Krankenhausaufenthalt gerechnet werden und es ist mit einer längeren Erholungsdauer zu rechnen. Dennoch erlangen beinahe alle Frauen die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen komplette Beschwerdefreiheit. Allerdings
widerstrebt es vielen Frauen die mit diesem Verfahren verbundenen Unannehmlichkeiten und Risiken auf sich zu nehmen. Des Weiteren führt die Entfernung der Gebärmutter zwangsläufig zur Sterilität, und auch bei Frauen die keinen Kinderwunsch mehr haben, herrscht nach der Operation das Gefühl des Verlusts eines Teiles ihrer Weiblichkeit vor.
Eine weitere Therapiemöglichkeit stellt eine angiographische Technik dar: die Myom- Embolisation.
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